Autor: Fabian  Artikel aktualisiert am 31.12.2023

 

Was ist mit dem Motorroller erlaubt und was nicht? 2024

 

 

Einleitung

 

Bist auch du ein Fan von Rollerfahren? Ein Motorroller ist nicht nur ein praktisches Fortbewegungsmittel, sondern auch ein echter Spaßbringer. Doch bevor du dich ins Abenteuer stürzt, solltest du einige Regeln kennen. In diesem Artikel erfährst du, was du bei der Nutzung eines Rollers beachten musst. Von der Helmpflicht bis zur Geschwindigkeitsbegrenzung – ich habe alle wichtigen Informationen für dich zusammengestellt.


Helmpflicht bei Motorrollern, Mopeds und allem was über 20 km/h fährt

 

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Auf dem Moped besteht Helmpflicht. Bildquelle: Pasqualino Capobianco von Unsplash

Safety first! Wenn du dich auf einem Motorroller fortbewegst, musst du einen Helm tragen. Der Helm schützt deinen Kopf und die Sicherheit sollte an erster Stelle stehen. Achte darauf, dass der Helm den Sicherheitsstandards entspricht und richtig sitzt. Die Helmpflicht für Mofas gilt in Deutschland seit 1. Oktober 1985. Seit 1. Januar 1976 gilt die Helmpflicht für Motorräder.

 

Rechtgrundlage Helmflicht: § 21a Absatz 2 StVO.

Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. Dies gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind. Hier geht es zum Artikel des Bundesministeriums für Justiz zum Nachlesen.

 

Fahren ohne Helm kostet Geld

 

Das Bußgeld liegt zwischen 15 und 70 Euro je nach Situation.

  • Keinen oder unpassenden Helm tragen kostet 15 Euro
  • Beförderung eines Kindes ohne Helm 60 Euro + 1 Punkt in Flensburg
  • Beförderung mehrerer Kinder ohne Helm 70 Euro + 1 Punkt in Flensburg

Wie schnell darf ich mit dem Motorroller fahren?

 

motorroller geschwindigkeit
Bildquelle: Freepik

Rollerfahren bedeutet Freiheit auf zwei Rädern, aber auch hier gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Höchstgeschwindigkeit variiert je nach Art des Rollers und der zugelassenen Leistung. Für die meisten Roller liegt die maximale Geschwindigkeit bei 45 km/h. Wenn du einen 50ccm-Roller fährst, darfst du diese Geschwindigkeit auf geraden Straßen erreichen.

 

Wichtig: Beachte jedoch, dass in einigen Gebieten, wie innerhalb von Ortschaften, niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten können.


Wo darf ich mit dem Roller fahren?

 

Der Roller bringt dich schnell und wendig von A nach B, aber nicht überall darfst du damit fahren. In der Regel darfst du mit einem Roller auf der Straße fahren und die Fahrbahn nutzen. Fahrradwege sind für Roller hingegen meistens tabu. Beachte jedoch die regionalen Verkehrsregeln, da es Ausnahmen geben kann. Die Autobahn ist bei 50 ccm Fahrzeugen tabu. Die Autobahn darf nur mit Fahrzeugen, die mindestens 60 km/h erreichen, befahren werden.

 

Wo den Motorroller parken?

 

Der Motorroller ist der Rechtslage nach ein Kraftfahrzeug und darf nur an ausgewiesenen Orten abgestellt werden. Parkplätze, Privatgelände und Tiefgaragen. Das Moped kann sogar auf PKW und Motorrad-Stellplätzen abgestellt werden.


Welcher Führerschein ist nötig?

 

Um einen Roller zu fahren, benötigst du einen entsprechenden Führerschein. Bei einem 50ccm-Roller reicht der sogenannte Moped-Führerschein aus. Diese Roller sind bei Jugendlichen beliebt, da sie mit dem AM-Führerschein gefahren werden dürfen, den man abhängig vom Bundesland bereits mit 15 oder 16 Jahren erwerben kann.

 

Um ein 125ccm-Motorrad zu fahren, benötigst du einen Führerschein der Klassen A, A1 oder A2. Wenn du einen Autoführerschein besitzt, darfst du ein solches Motorrad nur fahren, wenn du entweder noch die alte Führerscheinklasse 3 hast (die bis zum 31. März 1980 erteilt wurde) oder dir die neue Schlüsselzahl 196 eintragen lässt.

 

Wichtig: Es gilt zu beachten, dass der Autoführerschein allein normalerweise nicht ausreicht, um ein Motorrad dieser Kategorie zu fahren. Du musst entweder den alten Führerschein besitzen oder die entsprechende Schlüsselzahl auf deinem Führerschein vermerken lassen.

 

Dies kann durch eine Zusatzausbildung und eine praktische Prüfung erreicht werden. Informiere dich bei deiner örtlichen Führerscheinstelle über die genauen Anforderungen und Voraussetzungen, um legal und sicher einen 125ccm-Motorroller fahren zu können. Die Höchstgeschwindigkeit liegt normalerweise bei etwa 80-100 km/h, abhängig von Modell und Hersteller.

 

Es gibt auch Roller mit höherer Leistung, wie beispielsweise 250ccm- oder sogar 500ccm- Roller, die eher den Eigenschaften von Motorrädern ähneln. Für diese Roller benötigst du einen entsprechenden Motorradführerschein. Sie bieten mehr Geschwindigkeit und Leistung für längere Strecken und Autobahnfahrten.


Alkohol am Steuer – was ist bei Rollern zu beachten?

 

Du hast es sicherlich schon oft gehört: Trinke keinen Alkohol, wenn du am Steuer sitzt. Diese Regel gilt auch für Rollerfahrer. Auch wenn du mit der Vespa unterwegs bist, gelten die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer.
Alkohol ist bei Rollerfahrern verboten, da er die Fahrtüchtigkeit und Reaktionsfähigkeit erheblich beeinträchtigt.

 

Der Konsum von Alkohol kann zu einer verminderten Konzentration, verlangsamten Reaktionen, eingeschränkter Koordination und einer generellen Verschlechterung der motorischen Fähigkeiten führen. Dies erhöht das Unfallrisiko sowohl für den Fahrer als auch für andere Verkehrsteilnehmer erheblich.

 

Roller sind im Straßenverkehr sehr leicht und agil, was zu einer erhöhten Gefahr bei alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit führt. Selbst kleine Mengen Alkohol können die Fahrfähigkeit beeinträchtigen und die Kontrolle über das Fahrzeug erschweren. Eine falsche Einschätzung von Geschwindigkeit und Entfernungen kann zu gefährlichen Situationen führen.

 

Zusätzlich ist zu beachten, dass die Promillegrenze für Rollerfahrer in den meisten Ländern genauso streng ist wie für Autofahrer. In vielen Ländern liegt die Promillegrenze bei 0,5 ‰ oder sogar darunter. Das bedeutet, dass bereits geringe Mengen Alkohol im Blut zu einem Verstoß gegen die Promillegrenze führen können.

 

Das Alkoholverbot für Rollerfahrer dient also dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer und soll Unfälle und deren potenzielle Folgen verhindern. Es ist wichtig, dass Rollerfahrer nüchtern und in bester Verfassung am Straßenverkehr teilnehmen, um ihre eigene Sicherheit sowie die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.


Handynutzung auf dem Roller – erlaubt oder verboten?

 

Die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt ist auch auf dem Roller aus mehreren Gründen nicht erlaubt. Erstens lenkt die Nutzung des Handys den Fahrer ab, was zu einer verminderten Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit führt. Dies erhöht das Risiko von Unfällen erheblich. Für deinen Motorroller gibt es spezielle Roller Handyhalterungen. Ich dem Thema einen eigenen Artikel gewidmet.

 

Auf dem Roller ist es besonders wichtig, voll konzentriert zu sein, da man im Vergleich zu einem Auto weniger Schutz hat und somit anfälliger für Verletzungen ist.

 

Zweitens ist die Benutzung des Handys auf dem Roller auch aus rechtlicher Sicht untersagt. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass der Fahrer während der Fahrt keine elektronischen Geräte halten oder benutzen darf, es sei denn, es handelt sich um eine Freisprecheinrichtung. Das betrifft nicht nur das Telefonieren, sondern auch das Schreiben von Nachrichten, das Lesen von Texten oder das Bedienen von Apps.

 

Die Regelung dient dem Schutz der Verkehrssicherheit und soll dazu beitragen, Unfälle zu verhindern. Das Handy lenkt nicht nur den Fahrer ab, sondern nimmt auch seine Hände vom Lenker und die Augen von der Straße. Dadurch steigt das Risiko von gefährlichen Situationen und Kollisionen.

 

Es ist daher ratsam, das Handy während der Fahrt auf dem Roller ausgeschaltet oder sicher verstaut zu lassen, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Es ist besser, wichtige Anrufe oder Nachrichten erst nach dem Anhalten zu beantworten. Die Sicherheit sollte immer Vorrang haben.


Ab wann drohen Bußgelder?

 

Als Rollerfahrer solltest du stets die Verkehrsregeln beachten, da Verstöße mit Bußgeldern geahndet werden können. Um einen Überblick darüber zu erhalten, wann Bußgelder für Rollerfahrer fällig werden, kannst du Informationen von offiziellen Stellen, wie beispielsweise dem Bußgeldkatalog, einholen.

 

Die aufgeführten Beträge dienen nur als Beispiel und können sich ändern. Es ist ratsam, die aktuellen Vorschriften und den Bußgeldkatalog im Auge zu behalten.

Hier ist eine Übersicht über einige Verstöße und die entsprechenden Strafen:

 

• Beförderung einer Person auf einem Roller ohne besonderen Sitz: Für dieses Vergehen beträgt das Bußgeld 5 Euro.

• Fahrten mit einem Roller auf der Autobahn: Das Befahren der Autobahn mit einem Roller wird mit einem Bußgeld von 20 Euro geahndet.

• Fahrten mit einem Roller auf dem Gehweg: Wenn du den Gehweg mit dem Roller benutzt, kannst du mit einem Bußgeld von 10 Euro belegt werden. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer erhöht sich das Bußgeld auf 15 Euro, bei Gefährdung auf 20 Euro und bei Sachbeschädigung auf 25 Euro.

• Fahrten mit einem Roller ohne gültige Betriebserlaubnis: Wenn dein Roller keine gültige Betriebserlaubnis hat, musst du mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.

• Fahrten mit einem Roller ohne Kennzeichen: Das Fahren ohne Kennzeichen wird mit einem Bußgeld von 40 Euro geahndet.

• Fahrten mit einem Roller ohne Versicherungsschutz: Wenn dein Roller keinen Versicherungsschutz hat, kann dies zu einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr führen.

• Fahrten mit einem Roller ohne Führerschein: Das Fahren ohne Führerschein wird mit einem Bußgeld von 10 Euro belegt.

• Fahrten mit einem Roller ohne Fahrerlaubnis: Das Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis kann zu einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr führen.


Ist Licht Pflicht bei Rollern?

 

Ja, Licht an! Beim Rollerfahren ist es wichtig, dass du immer mit eingeschaltetem Licht unterwegs bist. Sowohl das Abblendlicht als auch das Rücklicht sollten funktionieren und gut sichtbar sein. So wirst du besser von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen und minimierst das Risiko von Unfällen, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen. Licht ist bei Rollern aus Sicherheitsgründen Pflicht. Es dient dazu, die Sichtbarkeit des Fahrzeugs im Straßenverkehr zu verbessern und Unfälle zu verhindern.

 

Hier sind einige Gründe, warum Licht bei Rollern obligatorisch ist:

 

  • Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer: Durch das Einschalten des Lichts werden Rollerfahrer für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar, hauptsächlich bei schlechten Sichtverhältnissen wie Nebel, Regen oder in der Dämmerung. Das vordere und hintere Licht sorgt dafür, dass der Roller ausreichend sichtbar ist und andere Fahrer rechtzeitig darauf reagieren können.
  • Verbesserung der eigenen Sicht: Das eingeschaltete Licht auf dem Roller hilft dem Fahrer, die Straße, Verkehrsschilder und Hindernisse besser zu erkennen. Dies ist besonders wichtig, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
  • Einhaltung der Verkehrsregeln: In vielen Ländern und Regionen ist das Führen von Fahrzeugen ohne eingeschaltetes Licht gesetzlich untersagt. Die Einhaltung dieser Vorschrift ist wichtig, um Bußgelder und andere rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
  • Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen: Bei Dunkelheit, in der Nacht oder bei schlechter Sicht ist das Licht auf dem Roller unverzichtbar, um die Sichtbarkeit des Fahrzeugs zu maximieren und Unfälle zu vermeiden.

 

Das eingeschaltete Licht bei Rollern trägt somit zur allgemeinen Verkehrssicherheit bei, indem es die Sichtbarkeit erhöht und zur rechtzeitigen Erkennung des Fahrzeugs beiträgt. Daher sollten Rollerfahrer immer sicherstellen, dass ihre Beleuchtung ordnungsgemäß funktioniert und bei Bedarf eingeschaltet ist.


Welche Roller gibt es 50er, 125er …?

 

Es gibt verschiedene Arten von Rollern, die sich in Bezug auf ihre Leistung und Einsatzmöglichkeiten unterscheiden. Die gängigsten Kategorien sind 50 ccm- und 125 ccm-Roller.

 

Ein 50 ccm-Roller ist in der Regel für den Stadtverkehr geeignet und erfordert einen Moped-Führerschein. Diese Roller sind Kleinkrafträder, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum und 4 kW/5,4 PS Leistung haben dürfen. Diese Roller haben eine maximale Geschwindigkeit von etwa 45 km/h. Sie sind ideal für kurze Strecken und den täglichen Pendelverkehr.

 

Ein 125 ccm-Roller bietet etwas mehr Leistung und eignet sich auch für längere Strecken oder entspannte Fahrten auf Landstraßen. Es gibt eine große Vielfalt an Modellen in dieser Kategorie. 125er-Roller dürfen ab 16 Jahren gefahren werden, wenn der Führerschein der Klasse A1 erworben wurde. Inhaber eines Pkw-Führerscheins haben die Möglichkeit, mit weniger Zeitaufwand den Führerschein-Variante B196 zu erwerben, der ebenfalls zum Führen von Leichtkrafträdern berechtigt.

 

Größere Roller bieten mehr Hubraum und deutlich mehr Leistung als 125er-Roller. Sie bieten gute Platzverhältnisse und hohen Komfort. Großroller sind langstreckentauglich und nutzen Technik-Komponenten aus dem Motorradbereich. Egal für welchen Roller du dich entscheidest, wähle immer das Modell, das deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten am besten entspricht, und vergiss nicht, die erforderlichen Führerscheinanforderungen zu beachten.


Versicherungspflicht für Motorroller

 

Als Rollerfahrer bist du verpflichtet, eine Versicherung abzuschließen. Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die du bei anderen Verkehrsteilnehmern verursachst. Es ist wichtig, dass du eine gültige Versicherung hast, bevor du dich auf den Roller schwingst. Informiere dich über die verschiedenen Versicherungsoptionen und wähle eine, die deinen Bedürfnissen entspricht.

 

Ein Versicherungskennzeichen ist ein Nachweis dafür, dass ein Fahrzeug wie ein Roller oder ein Mofa versichert ist. Obwohl Kleinkrafträder mit geringer Leistung weder zulassungs- noch steuerpflichtig sind, müssen ihre Besitzer eine Versicherung abschließen, da sie an Unfällen beteiligt sein können.

 

Das Versicherungskennzeichen, auch als Mopedkennzeichen bekannt, dient als sichtbarer Nachweis für die Erfüllung der Versicherungspflicht durch den Fahrzeughalter. Versicherungskennzeichen sind nicht nur für Roller, sondern auch für andere versicherungspflichtige Fahrzeuge erforderlich. Dazu gehören Kleinkrafträder wie Mopeds, Mofas, Mokicks und Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 cm³.

 

Auch Mopeds und Mofas aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, sofern sie vor dem 1. März 1992 erstversichert wurden, benötigen ein Versicherungskennzeichen. Das Versicherungskennzeichen kann direkt bei der Versicherung bestellt werden und ist eine Voraussetzung, um legal mit dem Fahrzeug am Straßenverkehr teilzunehmen.

 

Wichtig: Ab dem 1. März 2023 müssen alle motorisierten Fahrzeuge mit einem Hubraum von bis zu 125 Kubikzentimetern in Deutschland mit einem Versicherungskennzeichen ausgestattet sein. Die bisher verwendeten grünen Nummernschilder verlieren ab diesem Datum ihre Gültigkeit und dürfen nicht mehr genutzt werden.

 

Die Kosten für ein Versicherungskennzeichen können je nach Anbieter variieren. In der Regel liegen die Beitragskosten inklusive Kfz-Haftpflichtschutz jedoch unter 100 Euro pro Jahr. Es besteht auch die Möglichkeit, optional eine Teilkaskoversicherung abzuschließen. Vergleichstools im Internet helfen dabei, ein passendes Angebot zu finden.


Wie viele Personen darf ich mitnehmen?

 

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Nicht alle Roller sind für 2 Personen ausgelegt. Bildquelle: gpointstudio von Freepik

Roller sind in der Regel für den Transport einer einzigen Person ausgelegt. Sie bieten meist nur einen Sitzplatz und haben keine zusätzliche Sicherheitsausstattung wie Sicherheitsgurte oder Haltegriffe für Beifahrer. Je nach Modell gibt es jedoch Unterschiede, viele Fahrzeuge erlauben es eine zweite Person zu befördern.

 

Ob du ein Fahrzeug hast, dass 2 Personen befördern kann, findest du in deinem Fahrzeugschein unter Punkt S.1 (maximale Sitzplätze).

 

Verhalten anpassen bei 2 Personen

 

Durch das Mitnehmen von zusätzlichen Personen kann das Gleichgewicht des Rollers beeinträchtigt werden, was zu einem erhöhten Unfallrisiko führt. Zudem können sich die Mitfahrer unsicher halten und möglicherweise unkontrolliert vom Fahrzeug fallen. Darüber hinaus können nicht autorisierte Mitfahrer das Fahrverhalten des Fahrers beeinflussen, indem sie ihn ablenken oder das Gewicht des Rollers ungleichmäßig verteilen. Dies kann zu gefährlichen Situationen und Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.


Mein Fazit

 

Der Roller ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel, das Spaß und Flexibilität bietet. Beachte jedoch die Regeln und Vorschriften, um sicher und legal unterwegs zu sein.

 

Trage immer einen Helm, halte dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und verzichte auf Alkohol am Steuer. Achte auch darauf, dass du einen gültigen Führerschein besitzt und eine Versicherung für deinen Roller abgeschlossen hast. So kannst du die Freiheit auf zwei Rädern in vollen Zügen genießen!

 

 

 

Bildquelle: wayhomestudio von Freepik

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