Autor: Fabian  Artikel aktualisiert am 06.04.2024

 

IP-Schutzklassen bei Handys IP und IPX schnell erklärt 2024

 

 

Was bedeuten die verschiedenen IP-Schutzklassen bei Smartphones?

 

Einleitung

 

Schon eine kleine Unachtsamkeit genügt und das teure Smartphone liegt im Matsch oder taucht auf den Grund der Badewanne. Wie viel das Gerät aushält, zeigt sich gerade in solchen Situationen und nicht immer ist die vollständige Dichtigkeit des Handys garantiert. Ein Smartphone soll allerdings nicht nur technisch einwandfrei funktionieren, sondern auch ausreichend vor Wasser und Staub geschützt sein.

 

handy ins wasser gefallen
Was ist wenn das Smartphone ins Wasser fällt? Bildquelle: Sergey Meshkov Pexels

Wie kratz-, staub- und wasserfest dein Handy ist, kannst du an den IP-Schutzklassen erkennen. Allerdings mutet das alles etwas kryptisch an und ist für Laien schwierig zu durchschauen. Daher erkläre ich dir, was es mit den Herstellerangaben auf sich hat, was die IP-Schutzklassen bedeuten und ob dein Handy tatsächlich wasserfest ist.

 

Es spielt dabei nicht immer nur eine Rolle, ob das Gerät mit Flüssigkeit in Kontakt kommt, sondern auch, um welche es sich handelt, in welcher Menge sie auf das Gerät einwirkt und wie lange. Das zeigen die IP-Schutzklassen ganz genau, wenn du weißt, was sie bedeuten.

 

Wichtig: Die IP Schutzart ist eine Norm, die sich mit dem Berührungsschutz sowie Staub, Wasser befasst. Die IP Nummern geben an, wie stark ein Gerät gegen diese drei Faktoren geschützt ist.

 

Warum verträgt Elektronik kein Wasser?

 

Kurz gesagt funktioniert Technik so, dass zu einer bestimmten Zeit am richtigen Ort Strom fließt. Schalter schalten den Strom ein und wieder aus. Smartphones und andere technische Geräte haben Platinen, die mit Leiterbahnen besetzt sind. Mit einer Leiterbahn wird Strom zu einer bestimmten Stelle auf der Platine oder im Gerät geleitet.

 

platine mit leiterbahnen
Platine mit Leiterbahnen Bildquelle: Blickpixel von Pixabay

Wasser ist sehr leitfähig, wenn das Smartphone oder andere Geräte ins Wasser fallen leitet das Wasser den Strom dahin, wo er nicht hinsoll, es entsteht also ein Kurzschluss.

 

Wenn ein technisches Gerät wie Smartphone, Laptop usw. im nicht eingeschalteten Zustand ins Wasser fällt, es fließt also kein Strom, muss das Gerät nicht zwangsläufig kaputt sein. Mann muss das Gerät intensiv trocknen. Sollte kein Kurzschluss stattgefunden haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Gerät noch funktioniert hoch!

 

Wenn man ein Smartphone wasserdicht machen möchte, versucht man das Gerät von außen vor Wasser zu schützen. Es soll also erst gar kein Wasser eindringen. Ein Gerät für immer abzudichten, ist schwer möglich. Es wird also nur so abgedichtet, dass es eine gewisse Zeit unter Wasser überlebt.

 

Auch interessant: Die magnetische Handyhalterung von Shapeheart ist für Fahrräder, Mofas und Motorräder geeignet. Das Smartphone wird dabei in eine Hülle eingelegt und magnetisch befestigt. Das Smartphone muss also nicht zwingend wasserfest sein.


IP Schutz beim Smartphone und anderen Geräten

 

Gilt für Smartphones und allen anderen elektrischen Betriebsmitteln

 

Für jedes Smartphone gibt es bestimmte Normen, die darüber Auskunft geben, was das Gerät aushält und wie es auf Staub oder Wassereinwirkung reagiert, ohne dass es zu einer Beschädigung kommt. Tatsächlich gibt es wasserresistente Handys wie Sand am Meer.

 

Marken, die auf teure Flaggschiffe setzen, darunter Apple, Samsung, Huawei und mittlerweile auch Xiaomi werben damit, dass die Geräte vollständig staubdicht sind und auch das Untertauchen unter Wasser kein Problem ist.

 

Entsprechend kannst du dein Handy ohne Bedenken mit auf Reisen, an den Strand oder zum Campen nehmen, es herausholen, wenn es regnet, oder es in feuchter Umgebung liegenlassen. Dennoch bedeuten die Herstellerangaben nicht, dass das Handy auch unzerstörbar ist.

 

Es gibt spezielle Modelle, die für das Tauchen oder als Unterwasserkamera geeignet sind, und andere, die lediglich Spritzwasser vertragen. Dieser Unterschied ist gravierend, wenn es um den Umgang mit dem Telefon geht. Wichtig ist zu wissen, wie lange das Smartphone dem Wasser ausgesetzt ist, wie hoch der Wasserdruck ist oder welche Auswirkungen Salzwasser oder Chlor haben.

 

Wichtig: Bei einem Wasserschaden greift zunächst keine Herstellergarantie, du solltest genau prüfen, welche IP Schutzklasse dein Handy hat.

 

Auch interessant: Für Personen, die viel draußen unterwegs sind, empfiehlt sich eine Handyhalterung für den Sport.


Woher kommt die IP-Norm?

 

Wenn es um die Frage geht – Ist ein elektrisches Gerät wasserdicht? – sind die IP Schutzklassen ein guter Hinweis, wie viel das Gerät aushält.

 

Sie gelten als Norm für elektronische Geräte, die international gültig ist und anzeigt, welchen Schutzgrad das Gehäuse aufweist, um gegen äußere Einflüsse geschützt zu sein. Zu den wichtigsten gehören Staub, Nässe, Sand, Fremdkörper oder Berührungen. Die Abkürzung IP steht dabei für „International Protection“ und wird speziell für elektronische Geräte herausgegeben.

 

Die beiden weiteren Ziffern sind getrennte Angaben, wobei die erste anzeigt, wie sensitiv dein Handy gegenüber Staub, Verschmutzung, Berührung und Fremdkörpereinwirkung ist, während sich die zweite Ziffer konkret auf den Schutz gegen Feuchtigkeit bezieht.

 

Damit die IP Schutzklassen bei elektrischen Geräten tatsächlich international übereinstimmen und du in Spanien oder in der Schweiz eine gleiche Norm wie in Deutschland hast, wurde diese als Zertifizierung der Schutzklassen durch die IEC (Internationale Elektronische Kommission) genau festgelegt.

 

Die Bedingungen für die Geräte müssen entsprechend vorab getestet sein, wobei Staub und Schmutzpartikel eine Sache sind, Flüssigkeiten oder Feuchtigkeit eine andere. Für die zweite Ziffer gilt, dass es sich immer um klares Süßwasser handelt und nicht um Chlor- oder Meerwasser. Dieses hat eine veränderte Wirkung auf die Dichtigkeit des Gehäuses, sodass der Schutz nicht vollständig gewährleistet werden kann.

 

Um eine IP-Zertifizierung zu erhalten, durchläuft das Smartphone mehrere Testphasen und muss hierbei die Dichtigkeit und weitere Fähigkeiten unter Beweis stellen. Diese kontrollierten Testreihen finden immer unter Laborbedingungen statt.

 

Daher solltest du Dir gut überlegen, ob du das Handy mit ins Wasser nimmst. Schon die natürliche Wellenbewegung eines Baggersees lässt sich in Laborversuchen nicht berücksichtigen. Wenn der Hersteller nicht ausdrücklich auf die Wasserdichtigkeit für Tauchgänge oder Unterwasseraufnahmen wirbt, ist es wahrscheinlich eher nicht der Fall, dass dein Smartphone das Ganze schadlos übersteht. Die Testreihen und dazugehörige Zertifizierung beinhalten lediglich den Maximalwert unter optimalen Bedingungen.

 

Wichtig: IP-Schutzklassen gelten auch für andere elektronische Geräte und werden unter Laborbedingungen ermittelt.

 


IP Schutzklassen im Detail

 

Die Zertifizierung aller elektronischen Geräte erfolgt über eine Tabelle. In dieser kannst du genau einsehen, was beide Ziffern bedeuten, da sich der Code immer aus der Berührungs- und Wasserempfindlichkeit zusammensetzt. Im Beispiel IP68 geht es entsprechend um die 6 und die 8 als erste und zweite Ziffer.

 

ip-schutzklassen
Tabelle Erklärung IP Schutzklassen Bildquelle: Logiclight

Die erste Kennziffer verweist auf den Schutz vor Staub, Schmutzpartikel und Fremdkörpern nach der Norm DIN EN 60592. Sie reicht von 0 bis 6 und vermittelt den Schutz in Millimeter.

 

– Die Ziffer 0 gibt an, dass das Handy ungeschützt ist. Dein Handy hält keiner Verschmutzung stand, ohne Schaden zu nehmen.

– Die Ziffer 1 verweist auf den Schutz vor Fremdkörpern mit einem Durchmesser von > 50 Millimeter und gewährleistet den Schutz bei der Berührung mit dem Handrücken.

– Die Ziffer 2 gestattet den Schutz vor Fremdkörpern mit einem Durchmesser von > 12 Millimeter und den Schutz gegen die Berührung mit dem Finger.

– Die Ziffer 3 bietet einen Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von > 2,5 Millimeter und den Schutz gegen die Berührung mit Werkzeugen.

– Die Ziffer 4 steht für den Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von > 1 Millimeter und den Schutz gegen Berührung mit Draht. Dein Handy ist also gut gegen Kratzer geschützt.

– Die Ziffer 5 steht für den Schutz gegen Staub und den Schutz gegen Berührung.

– Die Ziffer 6 bedeutet, das Gerät ist vollständig staubdicht und gegen alle Formen der Berührung geschützt.

 

Interessanter bleibt natürlich die zweite Kennziffer. Sie verweist auf den Schutz gegen Wasser nach der Norm DIN EN 60592. Die Ziffern reichen von 0 bis 9, wobei 0 keinen Schutz bietet und 9 den höchsten.

 

– Die Ziffer 0 bietet keinerlei Schutz vor Feuchtigkeit.
– Die Ziffer 1 schützt das Gerät gegen Tropfwasser von oben.
– Die Ziffer 2 schützt das Gerät gegen Tropfwasser mit einer Neigung des Gehäuses bis zu 15 Grad.
– Die Ziffer 3 schützt das Gerät gegen fallendes Sprühwasser mit einer Neigung von 60 Grad gegen die Senkrechte.
– Die Ziffer 4 schützt das Gerät gegen allseitiges Spritzwasser.
– Die Ziffer 5 schützt das Gerät gegen Wasser aus einer Düse aus einem beliebigen Winkel.
– Die Ziffer 6 schützt das Gerät gegen einen starken Wasserstrahl.
– Die Ziffer 7 schützt das Gerät gegen zeitweiliges Untertauchen.
– Die Ziffer 8 schützt das Gerät gegen dauerhaftes Untertauchen.
– Die Ziffer 9 schützt das Gerät gegen Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung.

 

Wichtig: Wenn du dein Smartphone mit dem Hochdruckreiniger säubern willst, benötigst du also die Schutzklasse IP 69. Bis heute habe ich noch kein IP 69 Modell gesehen.

 

Was bedeutet die Zertifizierung IPX bei Smartphones?

 

Neben Klassifizierungen wie IP67 oder IP68 triffst du bei Handys oftmals auch auf die Bezeichnung IPX, z. B. IPX3, IPX5 und IPX8 oder umgekehrt als IP5X oder IP8X. Hierbei handelt es sich um den gleichen Standard, wobei das X im IP-Code ein Platzhalter ist und für den nicht angegebenen Schutz des Gehäuses fungiert. Entweder findest du das X als erste Ziffer oder als zweite Ziffer.

 

Steht es als erste Ziffer, gibt es keine Angaben über den Schutz gegen Fremdkörper. Steht es an zweiter Stelle, fehlen die Angaben zur Wasserdichte. Ansonsten gelten für die Ziffern die gleichen Bedingungen wie in der von mir oben angegebenen IP Schutzklassen Tabelle. Ist dein Handy sowohl gegen Staub als auch Wasser geschützt, findest du immer beide Angaben als jeweilige Ziffer.


Welche Handys mit IP Schutz gibt es?

 

Einige Handymodelle mit IP Schutz im Überblick

 

Aus der Praxis gegriffen, kam das Flaggschiff-Modell Huawei P30 im Jahr 2019 beispielsweise noch mit der Schutzklasse IP53 auf den Markt. Heutige Top-Smartphones sind deutlich höher zertifiziert, darunter iPhones oder Samsung-Modelle. Geräte der Oberklasse weisen oftmals die IP67 oder IP68 Zertifizierung auf. Das bedeutet, dein Smartphone ist vollkommen staubdicht und kann eine gewisse Dauer des Untertauchens unter Wasser vertragen.

 

Für Geräte von Apple und Samsung, darunter das iPhone 14 oder Galaxy S22, gilt bereits einheitlich die Zertifizierung IP68, was ein Untertauchen des Handys bis zu einem Meter gestattet. Die Wasserdichtigkeit ist dabei bis zu 30 Minuten gewährleistet.

 

Häufige IP Schutzklassen Handy zeigen sich an Beispielgeräten in folgender Form:

 

– IP53: Das Gerät ist berührungsresistent und vor Staub und Sprühwasser geschützt. Diese IP Zertifizierung weisen u. a. die Smartphones Google Pixel, Huawei P30 oder iPhone 7 auf.

– IP67: Das Gerät ist berührungsresistent, staubdicht und gegen kurzzeitiges Untertauchen geschützt. Das betrifft Handys wie das Google Pixel 6a, iPhone SE 2022, iPhone XR.

– IP68: Das Gerät ist berührungsresistent und komplett staub- und wasserdicht. Üblich ist der IP-Code bei Geräten wie iPhone 12, iPhone 13, iPhone 14, Samsung Galaxy S22 und Google Pixel 7.


IP68 vs IP67 – welche Schutzklasse ist für das Smartphone die bessere?

 

Beide IP Schutzklassen bieten bereits ausreichend Schutz für das Smartphone und verweisen darauf, dass du dein Telefon auch unter extremeren Bedingungen nutzen kannst, ohne dass es Schaden nimmt. Natürlich ist die IP68 im direkten Vergleich die bessere Wahl, da sie das Gerät nicht nur vor Feuchtigkeit schützt, sondern auch das längere Untertauchen gestattet. Ob du das natürlich tatsächlich benötigst, ist eine andere Frage.

 

Die IP67 Zertifizierung reicht völlig aus, wenn du das Gerät im Regen herausholst oder aus Versehen ein Glas Wasser darüber ausschüttest. Für das Untertauchen eignet es sich weniger und gestattet auch keine Unterwasseraufnahmen mit der Kamera. Dafür sind spezielle Outdoor-Handys nötig, die genau für diesen Zweck konzipiert sind. Mit der IP68 kannst du locker tiefer als einen Meter unter Wasser, was mit IP67 nicht möglich ist.

 

Wichtig: Bei IP 67 oder IP 68 geht es aber nicht um besser oder schlechter. Die Smartphones mit IP 68 sind neuere Modelle. Ich kann auch keinen direkten Preisunterschied zwischen IP 67 oder 68 feststellen. Modernere Smartphones haben automatisch die höhere Schutzklasse.


Ist das Smartphone wirklich wasserdicht?

 

ip schutzklassen
Ist ein Smartphone wirklich wasserdicht? Bildquelle: Pixabay

IP bedeutet nicht „automatisch wasserdicht“

 

Sicherlich beruhigt dich der Gedanke, dass dein Smartphone mit der geeigneten IP-Zertifizierung vollständig wasserdicht und mit IP68 auch für das Untertauchen geeignet ist. Dennoch solltest du die Schutzklasse lediglich als Richtlinie betrachten, da sie für den Neuzustand bei Auslieferung gilt und unter Laborbedingungen geprüft wurde.

 

Die Dichtigkeit verändert sich im Laufe der Nutzung. Schon kleinste Erschütterungen oder ein Sturz aus geringer Höhe können leichte Beschädigungen bewirken, die auch die Einwirkung von Wasser betreffen. Gleiches gilt, wenn du das Handy mehrere Jahre nutzt. Dabei treten immer Abriebs- und Ermüdungserscheinungen auf. Ein Tauchgang wäre entsprechend selbst bei IP68 verheerend und könnte zu einem Totalschaden führen.

 

Die Schutzklassen dienen einer besseren Orientierung für die Nutzung. Die teuren Geräte weisen dabei immer eine höhere für Staub, Berührung und Wasser auf, während die Garantie begrenzt ist. Tauchst du das Handy in Salzwasser und nimmt es Schaden, kann kein Hersteller dafür die Verantwortung übernehmen. Gleiches gilt, wenn du das Handy in den Pool fallen lässt.

 

Jedes Smartphone verfügt über eine äußerst filigrane und komplexe Technik, die mit der jeweiligen Schutzklasse ausreichend geschützt ist, wenn eine normale Nutzung erfolgt. Zwar ist das Smartphone wasserdicht, kann jedoch trotzdem beschädigt werden, wenn es viel Feuchtigkeit, starker Hitze oder Wüstensand ausgesetzt ist.

 

Für die Unterwasserfotografie kannst du Outdoor-Modelle nutzen, die speziell dafür entwickelt wurden und über ein verstärktes Gehäuse oder eine wasserfeste Hülle verfügen. Letztere gibt es auch für normale Handys, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Noch besser sind Unterwasserkameras, die über passendes Zubehör verfügen und Tauchtiefen bis zu 100 Meter schaffen. Für das Smartphone ohne Unterwasserhülle gilt immer eine Wasserdichtigkeit in Süßwasser für ca. 30 Minuten bei der Klasse IPX8.


Wasserschaden – was tun?

 

Da sich die IP-Zertifizierung auf den Zustand bei Auslieferung bezieht, übernehmen Hersteller keine Garantie bei einem Wasserschaden. Für Unterwasseraufnahmen empfehle ich dir eher, eine wasserdichte Hülle oder ein Unterwassergehäuse zu kaufen und ein älteres Handy zu verwenden, bei dem ein Schaden nicht so schlimm ist.

 

Wenn es nur darum geht, dass dein Smartphone mit Wasser in Berührung kommt, beispielsweise wenn ein Glas umkippt und sich der flüssige Inhalt über dein Gerät ergießt, rate ich dir, schnell zu handeln, selbst wenn du die höchste Schutzklasse hast.

 

Tupfe das Handy trocken und lege es umgehend an einen trockenen Platz. Gerade bei klebrigen Flüssigkeiten wie Säften solltest du das Handy gründlich reinigen. Danach ist es wichtig, das Gerät ruhen zu lassen und nicht aufzuladen. Es kann sein, dass die Ladebuchse immer noch feucht ist, was den Ladevorgang problematisch macht oder sich auf das gesamte Gerät auswirkt.

 

Das Wasser ist nicht das Hauptproblem bei elektrischen Geräten. Die Gefahr liegt in einem Kurzschluss, der entstehen kann. Wasser ist ein guter Leiter und sorgt in den Geräten für Kurzschlüsse. Es fließt also Strom, wo keiner fließen sollte.

 

Das Handy solltest Du sicherheitshalber mehrere Stunden liegenlassen, damit auch der letzte Rest an Feuchtigkeit verdunstet.


Mein Fazit

 

Bei den meisten Markengeräten ist ausreichender Schutz vor Staub und Feuchtigkeit gewährleistet. Mithilfe der IP-Schutzklassen kannst du schon beim Kauf herausfinden, wie robust dein Handy ist.

 

Mit IP67 oder IP68 ist dein Smartphone für das Tragen in der Tasche, für das Mitnehmen an den Strand oder auf der Baustelle geeignet und verträgt Regen, Spritzwasser, Schmutz und Staub. Der Schutz verringert sich erst, wenn die Dichtigkeit verloren geht, beispielsweise durch eine lange Nutzung oder durch Stöße und Stürze.

 

 

 

Bildquelle: Dariusz Sankowski von pixabay

Fabian
Letzte Artikel von Fabian (Alle anzeigen)
Nach oben scrollen